Надія – Багатомовні консультаційний центр для сімей, дітей та молоді в Вюрцбурзі та окрузі

За підтримкою


https://www.eal-jugendhilfe.de/gemeinwesen/migrationsberatung

Чим ми можемо бути корисними:

Ми консультуємо та підтримуємо сім’ї з України, які після 24.02.2022 переїхали до міста або округу Вюрцбурга. Ми допомагаємо знайти відповіді на запитання дітей та батьків  та надати інформацію про їх перспективи. 

Зокрема йдеться про інтеграцію в різноманітних сферах (наприклад, догляд за дітьми, освіта, мова, соціальні виплати та охорона здоров’я).

Ми пропонуємо безкоштовні консультації такими мовами: українською, російською, німецькою та англійською.

Наші консультації охоплюють такі теми:

  • Догляд за дитиною (дитячий садок, школа, дозвілля)
  • Підтримка у питаннях  «життя з інвалідністю»
  • Роз´яснення  з приводу отриманних листів та документів
  • Заповнення різноманітних анкет та заявок 
  • Пошук мовних та інтеграційних курсів

… і багато іншого.

Nadija

Unterstützt von:

Mehrsprachige Migrationsberatung für Kinder und Jugendliche sowie deren Begleitung – in Stadt und Landkreis Würzburg

https://www.eal-jugendhilfe.de/gemeinwesen/migrationsberatung

Willkommen!

Wir beraten und unterstützen Familien aus der Ukraine, die neu in Stadt und Landkreis Würzburg sind.
Wir helfen bei Fragen von Kindern und Eltern zu ihren Möglichkeiten. Es geht dabei um Integration in vielen Bereichen (z.B. Kinderbetreuung, Bildung, Sprache, Sozialleistungen und Gesundheit.)

Wir bieten eine kostenfreie Beratung in den Sprachen: Ukrainisch, Russisch, Deutsch und Englisch an.


Wir beraten zu folgenden Themen:

  • Fragen zu Kinderbetreuung (Kindergarten, Schule, Freizeit)
  • Unterstützung bei Fragen zu Leben mit
    Behinderung
  • Erklären von Briefen und Dokumenten
  • Ausfüllen von Anträgen 
  • Suche von Sprach und Integrationskursen 

… und vieles mehr.

Pressemitteilung – Zu fünft in einem Zimmer

Anlaufstelle „Nadija“ bietet seit Jahresbeginn Hilfe für Menschen aus der Ukraine an

Wie es jetzt wohl der Familie in der Ukraine geht? Lebt der Mann noch, der an der Front kämpft? Die Ungewissheit quält. Gleichzeitig haben Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, unzählige handfeste Probleme zu bewältigen. Wie finden sie eine Wohnung? Wie einen Job? Hilfe erhalten sie bei Olga Klikau von der Evangelischen Jugendhilfe. Seit Jahresbeginn koordiniert sie die Anlaufstelle „Nadija“ für Flüchtlinge aus der Ukraine. Zu finden ist die Einrichtung in der Grombühlstraße 18 in Würzburg.

Aus Angst, das Chaos des Kriegs in der Ukraine womöglich nicht zu überleben, verließen Zehntausende Frauen und Männer ihre Familie und flohen nach Deutschland. Mehr als 3.000 leben derzeit in Stadt und Kreis Würzburg. Viele von ihnen wandten sich seit Januar an „Nadija“. Weit über 600 Beratungen fanden inzwischen statt. Beim Betrieb der Beratungsstelle kooperiert die Evangelische Jugendhilfe mit dem Würzburger Verein „Mrija“ für Menschen aus und in der Ukraine. Drei Beraterinnen bieten bei „Nadija“ Hilfe an. Finanziert wird das Projekt noch bis Jahresende von der „Aktion Mensch“. Wie es danach finanziell weitergeht, steht derzeit noch nicht fest.

Endlich wieder für sich zu wohnen, das wünschen viele Klienten von „Nadija“. „Erst heute war wieder eine Familie da, die seit eineinhalb Jahren zu fünft in einer 30 Quadratmeter großen Ein-Zimmer-Wohnung lebt“, schildert Olga Klikau. Alleinstehende Ukrainer sind nach ihrer Ankunft oft gezwungen, in ein Zimmer mit zwei oder drei fremden Menschen in einer Gemeinschaftsunterkunft zu ziehen. 

Viele Klientinnen und Klienten sind inzwischen seit einem Jahr in Deutschland und also in eine Konsolidierungsphase eingemündet. Sie wissen grob Bescheid, wie das System in ihrer neuen Heimat funktioniert. „Das hat unsere Beratungsarbeit verändert“, berichtet Olga Klikau. Inzwischen gibt es einen stabilen Stamm von Ukrainerinnen und Ukrainern, die das Beratungsangebot immer dann, wenn sie vor neuen Problemen stehen, in Anspruch nehmen. 

Ein großes Dilemma für ihre Klienten, aber auch für das Team von „Nadija“ stellt aktuell die Tatsache dar, dass spätestens im April 2024 alle Aufenthaltstitel der ukrainischen Flüchtlinge auslaufen. Dann wird wieder viel Beratung und Unterstützung nötig sein. Umso wichtiger wäre es, bis Jahresende eine Lösung zu finden, wie „Nadija“ ab Januar finanziert werden kann.